CHRONIK

Ausstellung:
CHRISTOPHE DIDILLON
 
Congress Center Marburg: 5. März - 17. Juni 2004

Mit einer Vernissage am Freitag, den 5. März ab 19.30 Uhr stellt die Künstlergruppe PARADOX innerhalb ihrer wechselnden Ausstellungen im Technologie- und Tagungszentrum (TTZ) Marburg den Maler Christophe J.P. Didillon mit seinen farbenprächtigen und facettenreichen Bildern vor.
Wie er selbst sagt, liebt Christophe J.P. Didillon ganz einfach bunte Farben. So spiegeln seine Acrylbilder auch seinen wahrlich bunten Lebensweg wieder, der in Aurich, Ostfriesland, begann und ihn nach Abitur und Ausbildung zum Industriekaufmann für eine Zeit lang ins “Reich der Mitte”, ins ferne China führte. Seit 1997 studiert er in Marburg Sinologie, Recht und Geschichte und will noch in diesem Frühjahr mit dem Magister abschließen.

Mit seinen Bildern möchte der angehende Sinologe dem Betrachter die Lösung eines Rätsels aufgeben und dabei die unzähligen Kontraste und Gegensätze verdeutlichen, die sich unausweichlich mit dem Leben verbinden. So vermischt er auf dem ersten Blick nicht miteinander harmonierende Farbkompositionen und Alltagsgegenstände zu einem komplexen Etwas, um dem Leben den Ernst zu nehmen und ihm diesen gleichzeitig doch zu geben.

Das lebendige Inferno der Farben und die stilistischen Arrangements lassen den Betrachter immer etwas Neues entdecken. Er wird letzten Endes das Rätsel nichts vollends lösen können, dafür aber möglicherweise zu dem Ergebnis kommen, dass es nicht einzig Rätsel und Wissen sind, die dem Leben Sinn geben, wie Didillon selbst verschmitzt zu seinen Arbeiten meint.

Gegen 20 Uhr wird B.J. Antony als Kurator der Künstlergruppe eine kleine Einführung in die Arbeiten des Künstlers sowie die Hintergründe und Projekte von PARADOX geben. Anschließend wie immer zwanglose Gespräche in lockerer Atmosphäre mit dem Künstler inmitten seiner Bilder – vor überraschenden Einlagen innerhalb der Vernissagen von PARADOX wird längst nicht mehr gewarnt…!

Die Ausstellung mit den Arbeiten von Christophe J.P. Didillon kann bis zum 17. Juni 2004 werktags von 9 bis 16 Uhr im TTZ besucht werden. Der Eintritt ist selbstverständlich frei.
 

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